Kurzfassung der Geschichte

 

Die Gründung des Kreisschützenbundes Meschede erfolgte am 23. März 1930 im Gasthof Böhmer in Eslohe. Jedoch gestatteten die politischen Entwicklungen der folgenden Jahre mit ihren tragischen Folgen den Gründern und den angeschlossenen Schützenvereinen aber nicht lange, ihre satzungsgemäßen Vorstellungen durchzuführen. Das Schützenwesen erhielt in dieser Zeit ein anderes Gesicht und hörte auf zu existieren.

Nach dem 2. Weltkrieg fand am 8. November 1953 eine Versammlung in der Schützenhalle Wenholthausen statt mit dem Ziel, den Schützenbund für den Kreis Meschede in neuer Form wieder ins Leben zu rufen. Sämtliche Vereinsvertreter erklärten den Beitritt und somit war der Wiedergründungsakt vollzogen. Noch im gleichen Jahr, am 18. November 1953, erfolgte der Beitritt zum Sauerländer Schützenbund. Geprägt von den Idealen des Schützenbundes „Glaube – Sitte – Heimat“ waren die Verantwortlichen des Kreisschützenbundes Meschede mit ihren Mitgliedsvereinen in all den Jahren bereit, sich jederzeit für ihre Heimat, ihre Mitmenschen sowie für soziale und karikative Aufgaben und Verpflichtungen einzusetzen.

Durch die kommunale Neugliederung am 1. Juli 1979 traten die Schützenvereine Serkenrode, Fretter, Schönholthausen, Ostentrop, Lenhausen, Finnentrop und Oedingen vom KSB Meschede zum KSB Olpe über. Finnentrop gehörte von 1961-1969 dem KSB Meschede an. Gevelinghausen wurde dem KSB Brilon zugeteilt. Altenfeld wechselte im Jahr 2001 auf eigenen Wunsch in den KSB Brilon.

Von 1955 in Fredeburg bis 2008 in Velmede-Bestwig wurden 21 Kreisschützenfeste gefeiert, wobei im Jahr 2002 auch erstmals ein Kreisjungschützenkönig ermittelt wurde.

Neben der Pflege des Brauchtums wird im KSB Meschede von jeher aktiver Schießsport betrieben. Eine ganze Anzahl von Mitgliedsvereinen unterhält eine eigene Schießsportabteilung.

Im Jahr 2005 wurde das 75-jährige Bestehen des Kreisschützenbundes Meschede mit einem Festakt am 22. Oktober 2005 in der Esloher Schützenhalle gefeiert.